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Mordfall Georgine Krüger: Verdeckter Ermittler überführt Familienvater

Die Berliner Polizei hat einen 43 Jahre alten Mann am Dienstagmorgen in Moabit festgenommen. Er ist dringend verdächtig, die zur Tatzeit 14-jährige Georgine Krüger am 25. September 2006 in Berlin-Moabit getötet zu haben. Der Deutschtürke, ein Familienvater, wohnt in unmittelbarer Nachbarschaft zu der Wohnung, in der Georgine bis zu ihrem Tod gelebt hat.

Quelle: Tagesspiegel

2006 in Moabit verschwunden: Georgine Krüger, damals 14 Jahre alt. FOTO: POLIZEIFOTO

04.12.2018. Die Berliner Fahnder waren dem Mann nach mehr als zwölf Jahren durch einen verdeckten Ermittler auf die Spur gekommen. Anlass waren Hinweise, die 2017 bei der Polizei eingegangen waren. Die 6. Mordkommission entschied sich dann, einen Undercover-Spezialisten auf den 43-Jährigen anzusetzen.

Verdeckter Ermittler seit 2017 im Einsatz

Der Ermittler ist dem Deutsch-Türken offenbar so nahe gekommen, dass er Tonaufnahmen von Gesprächen mit dem mutmaßlichen Täter machen konnte. Diese Aufzeichnungen mit Äußerungen zur Tat hätten bei den Ermittlungen „den Knoten zum Platzen gebracht“.

Dazu passt ein auffälliges Verhalten des 43-Jährigen zur Tatzeit. Das ergibt sich aus den Bewegungsprofilen, die die Ermittler durch Funkzellenabfragen erstellt haben. Zugleich hat die Mordkommission das Telefon des Mannes überwacht. Hinzu kommen weitere Verdachtsmomente: Der mutmaßliche Täter und das Opfer seien unmittelbare Nachbarn gewesen, „lebten Tür an Tür“, sagte Martin Steltner, Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Zudem ist der 43-Jährige Mann schon 2012 vom Amtsgericht Tiergarten wegen sexueller Nötigung einer Jugendlichen verurteilt worden. Er hatte laut Urteil 2011 versucht, ein 17-jähriges Mädchen in das Miethaus in Moabit, dort in seinen Keller zu locken und „sexuell zu missbrauchen“, wie Steltner sagte.

Er dürfte am 25. September 2006 auch Georgine Krüger aus sexuellen Motiven ins Haus gelockt und im Keller ermordet haben. Die Ermittler sind sich vorerst nicht sicher, ob der Leichnam jemals gefunden wird.

Sie verschwand um 13.50 Uhr in Moabit

Das Verschwinden von Georgine Krüger war eines der mysteriösesten Verbrechen in Berlin. Sie kam damals von der Schule, stieg gegen 13.50 Uhr an der Perleberger Ecke Rathenower Straße in Moabit aus dem Bus der Linie M27 und wurde dort zum letzten Mal von Zeugen gesehen. Es war eines dieser Verbrechen, das keinen Berliner kalt gelassen hat – der Name Georgine Krüger ist stadtbekannt.

Die Polizei ging mehr als 300 Hinweisen nach, durchsuchte Keller und Dachböden im Kiez – ohne Erfolg. Auch spezielle Suchhunde waren im Einsatz. „Die Kollegen werden nicht ruhen, bis der Fall geklärt ist“, schrieb damals die Polizei. Und einer der Fahnder sagte: „Wir warten auf die nächste Chance.“

Damals hatte ein anonymer Anrufer sich über den Notruf mit der Polizei in Verbindung gesetzt. Er machte so schlüssige Angaben, dass die Ermittler entschieden, nach Brieselang zu fahren, in jenes Waldstück, das 5000 Quadratmeter groß ist und das sie nun Stück für Stück durchsuchten. Mit Leichenspürhunden und Drohne und 20 Polizisten. Vergebens. Die Ermittlungen zum Verbleib der Leiche dauern an.

Mutter trat bei „Aktenzeichen xy …“ auf

Im Oktober hatte sich die Mutter im Fernsehen geäußert, zwölf Jahre nach der Tat. Georgine wäre heute 26 Jahre alt. Die Mutter sprach bei „Aktenzeichen XY … ungelöst“ („Ihr großer Traum war, Schauspielerin zu werden“).

Ein Ermittler versuchte, auch als das Verschwinden von Georgine Krüger zum ‚Cold Case‘ wurde, neue Ermittlungsansätze zu finden. Zugleich hielt die Polizei immer den Kontakt zur Familie der Vermissten aufrecht und unterstützten die Angehörigen mit psychologischem Beistand.

George HW Bush starb im Alter von 94 Jahren

Quellen: CNN, zeit.de, dpa

Der ehemalige US-Präsident George Herbert Walker (HW) Bush ist nach Angaben seines Sprechers im Alter von 94 Jahren in Houston gestorben. Er starb am Freitagabend um 22.10 Uhr Ortszeit.

Der ehemalige US-Päsident George Herbert Walker Bush starb mit 94 Jahren

01.12.2018. Der Republikaner stammte aus einer Politiker-Familie, war von 1981 bis 1989 Vizepräsident unter Ronald Reagan und anschließend vier Jahre lang Regierungschef in Washington. Dass er die Wahl zu einer 2. Amtszeit gegen den Demokraten Bill Clinton verlor dürfte daran liegen, dass er viele jüdische und evangelikale Wähler verlor.

Sie nahmen ihm übel, dass er den damaligen israelischen Ministerpräsidenten Jitzhak Shamir gegen dessen Willen unter Androhung der Entziehung von Milliarden-Hilfsgeldern zur Teilnahme an der Nahost-Friedenskonferenz in Madrid gezwungen hatte. PLO-Chef Jassir Arafat war damals erstmals (inoffiziell) bei Friedengesprächen dabei.

In der unmittelbaren Folge des Golfkriegs von 1991 hatten George H. W. Bush und sein Außenminister James Baker die Rahmenbedingungen formuliert und gemeinsam mit der Sowjetunion ein Einladungsschreiben formuliert und am 30. Oktober 1991 Israel, Syrien, Libanon, Jordanien und den Palästinensern übermittelt.

Die Delegation der Palästinenser war aufgrund von Einwendungen Israels anfänglich ein Teil der gemeinsamen palästinensisch-jordanischen Delegation und bestand aus Palästinensern aus dem Westjordanland und vom Gazastreifen, ohne eine offene Verbindung zur PLOSaeb ErekatFaisal HusseiniHanan Aschrawi und Haidar Abdel Schafi waren allerdings ständig in Verbindung mit der PLO-Führung in Tunis.

Bush wurde als Sohn eines Senators geboren. Er diente als Kampfpilot im Zweiten Weltkrieg. Später wurde er republikanischer Kongressabgeordneter und Parteichef sowie Direktor des Auslandsgeheimdienstes CIA.

Nachdem er 1992 das Weiße Haus verlassen musste, wurde Bush ein viel beachteter „Elder Statesman“, der aus Flugzeugen sprang, um Meilensteine ​​zum Geburtstag zu markieren. Er war stets großzügig und schloss eine enge Freundschaft mit seinem Nachfolger Bill Clinton.

Als die Parkinson-Krankheit ihn in der Öffentlichkeit meist zum Schweigen brachte, zeigte George H. W. Bush seinen Humor mit bunten gestreiften Socken. Er musste in den vergangenen Jahren immer wieder im Krankenhaus behandelt werden. Vor rund zweieinhalb Jahren brach er sich bei einem Sturz in seinem Ferienhaus einen Halswirbel. Zuletzt saß er im Rollstuhl.

Erst im April dieses Jahres war seine Frau Barbara gestorben. Die beiden waren 73 Jahre verheiratet. Das Ehepaar hatte sechs Kinder, von denen eines im Alter von drei Jahren gestorben war.

Aus seiner Amtszeit ist vor allem der 1. Irakkrieg zur Befreiung Kuwaits in Erinnerung. Besonderes Profil zeigte er auch nach dem Fall der Berliner Mauer – als einer der ganz wenigen westlichen Staatschefs stellte er sich offen hinter die deutsche Einheit. Der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl zollte ihm dafür großes Lob.

George H. W. Bush hatte keine gute Meinung von Donald Trump und wählte ihn im November 2016 auch nicht – obwohl er der Kandidat seiner Partei war. Trump war der Trauerfeier von Barbara Bush ferngeblieben. Der Präsident ließ ausrichten, „aus Respekt vor der Bush-Familie“ nicht an der Zeremonie teilnehmen zu wollen. Der US-Präsident würdigte jetzt aber offiziell George H.W. Bush.

Der demokratische Ex-Präsident Barack Obama zeigte sich bestürzt über den Tod von George H. W. Bush. Amerika habe einen „Patrioten und bescheidenen Diener“ verloren, hieß es in einer Erklärung von Barack und Michelle Obama. „Während unsere Herzen heute schwer sind, sind sie auch voller Dankbarkeit.“ Bush habe sein Leben einem Land gewidmet, das er geliebt habe. Er hinterlasse ein Vermächtnis, das niemals erreicht werden könne, „auch wenn er gewollt hätte, dass wir alle es versuchen.“

Eskalation: Russisches Schiff rammt ukrainisches

Drei Schiffe der ukrainischen Marine wollten die von Russland bewachte Meerenge von Kertsch zwischen Russland und der Halbinsel Krim passieren. Eines wurde von einem russischen Marineschiff gerammt. Russland spricht von einer gezielten Konfliktsituation Kiews. Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko rief daraufhin das Kriegsrecht aus.

Quelle: www.nau.ch

26.11.2018. Vor der Halbinsel Krim verschärft sich der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine. Die ukrainische Marine meldete am Montag, dem 26. November, dass ein Schiff des russischen Grenzschutzes einen Marineschlepper der Ukraine gerammt habe. Ein Motor und der Rumpf des Schiffes seien dabei beschädigt worden.

Zuvor wollten drei Schiffe der ukrainischen Marine die enge Strasse von Kertsch zwischen dem Schwarzen und dem Asowsche Meer passieren, was Russland als Provokation deutete. Alle drei Schiffe wurden von Russland beschlagnahmt. Der ukrainische Präsident Poroschenko rief daraufhin das Kriegsrecht für 30 Tage aus. Über die Meerenge führt die im Frühjahr fertiggestellte Brücke zwischen Russland und der Krim.

Provokation oder gerechtfertigte Aktion: Der von der Ukraine beschlagnahmte Fischkutter aus Russland

Die Ukraine wolle eine „Konfliktsituation“ schaffen, zitierten Medien eine Stellungnahme der russischen Behörden. Dementsprechend hat die Ukraine auch am 7. November demonstrativ einen beschlagnahmten russischen Fischkutter von der Halbinsel Krim versteigert.

Der in Kertsch auf der Krim registrierte Kutter „Nord“ war im März von ukrainischen Grenzschützern aufgebracht worden. Der Besatzung wurde illegaler Grenzübertritt vorgeworfen. Dem Kapitän drohten bis zu fünf Jahre Haft, weil er von der Krim in ukrainische Gewässer gefahren sei und illegal gefischt haben soll. Alle zehn Mann Besatzung hatten russische Pässe und waren zumindest bis zur Annexion der Krim 2014 Bürger der Ukraine. Moskau sprach von Piraterie.

Über das weitere Schicksal der Seeleute ist bislang nichts bekannt.

Im neuesten Zwischenfall warfen die russischen Sicherheitskräfte der ukrainischen Marine vor, die russische Grenze ohne Erlaubnis passiert zu haben und sprachen von „gefährlichen Manövern“.

Kiew warf hingegen Moskau vor, es verstosse gegen das Uno-Seerechtsübereinkommen und den Vertrag zwischen der Ukraine und Russland zur Nutzung des Asowschen Meers und der Strasse von Kertsch.

Iran plant Super-Highway zum Mittelmeer

Wie es derzeit scheint, dürfte sich der internationale Stellvertreter-Krieg seit Frühjahr 2011 zwischen verschiedenen Interessensgruppen auf dem Boden Syriens bald dem Ende zu neigen. Pläne für den Wiederaufbau des zerstörten Landes nehmen in den verschiedensten Ländern bereits Gestalt annehmen. Der Iran und Russland werden als die großen Sieger aus dem Krieg hervorgehen und entsprechende Recht geltend machen.

Quelle: Al-Quds Al-Arabi

24.11.2018. Die iranische Zeitung Al-Quds Al-Arabi berichtete, dass die iranische Regierung den Bau einer Autobahn plant, die Teheran mit Städten im Irak, in Syrien und im Libanon verbindet. Das ehrgeizige Projekt wird, wenn es zur Verwirklichung kommt, als wichtigste iranische Transitstrecke für Exporte dienen.

Nach Medien-Berichten hat Teheran mit den Behörden in Bagdad und Damaskus bereits bilaterale Abkommen über den Bau einer 1.700 km langen Landstraße abgeschlossen.

Die Autobahn wird Teheran mit Häfen in Syrien und Libanon sowie mit den jeweiligen Hauptstädten Damaskus und Beirut verbinden. Eine iranische Baufirma wird das Projekt, das über einen Zeitraum von fünf Jahren mit noch nicht festgelegten Kosten umgesetzt wird, durchführen, um Güter aus dem Iran durch irakische, libanesische und syrische Häfen ans Mittelmeer zu bringen. Es wird auch erwartet, dass es in erster Linie als Transitroute für iranische Waren dient, um anschließend über das Meer exportiert zu werden. Es wird auch den touristischen Ambitionen des Iran dienen und voraussichtlich 8-12 Millionen Touristen in den Iran bringen.

Das Projektbudget wurde noch nicht bekannt gegeben, aber nach den neuesten Schätzungen wird es sich voraussichtlich in fünf Jahren nach dem Start der Autobahn rentieren.

Russland gilt als Teil des Deals. Verschiedene Quellen berichten, dass dieser beinhaltet, Russland die Ölfelder in Deir Ezzor im Osten Syriens am Euphrat ausbeuten zu lassen, da der Iran die Autobahn von Teheran nach Syrien erweitern könnte.

Eine von Russland geplante Pipeline soll aus dem Iran durch den Irak nach Syrien (Homs) verlaufen. Daher sitzen die Russen vorzugsweise dort und halten Homs. Eine konkurrierende Pipeline wäre die Katar-Türkei-Pipeline. Beide sollen Gas aus großen Feldern im Persischen Golf transportieren, die von Iran und Katar gemeinsam ausgebeutet werden.

Chris Devonshire-Ellis von Dezan Shira & Associates kommentiert: „Wir nähern uns dem Ende des syrischen Bürgerkriegs und der Wiederaufbau steht jetzt auf der Tagesordnung. Iran und Russland sind jetzt die wichtigsten regionalen Akteure, und die schiitische islamische Fraktion hat sich als dominant herausgestellt. Man hofft, dass ein schlecht beratenes westliches militärisches Engagement in der Region beendet wird. Alle Parteien können sich jetzt auf Frieden und Handel anstatt auf Konflikte konzentrieren. Der Iran spielt eine entscheidende Rolle bei den Logistik- und Transportwegen der neuen wirtschaftlichen Seidenstraße, und er wird in der Lage sein, seine Autorität über eine in Schwierigkeiten geratene Region durchzusetzen. “

Ein Putsch in Saudiarabien ist nun möglich

Kronprinz Mohammed bin Salman (MBS) ist wegen seiner mutmaßlichen Anordnung der Ermordung des Journalisten Kashoggi schwer belastet. Als Lieblingssohn des regierenden Königs Salman war der Kronprinz Favorit für die Nachfolge seines Vaters auf dem Thron. Doch das Blatt hat sich gewendet. Mehrere Mitglieder der königlichen Familie beraten derzeit in Riad, der Hauptstadt Saudiarabiens, über die angespannte Situation. Der Bruder des Königs, Prinz Ahmed bin Abdulasis, könnte statt Salman König werden.

Quelle: DWN

20.11.2018. Wegen der Ermordung des saudischen Staatsbürgers, Journalisten und früheren Top-Geheimdienstlers Jamal Kashoggi wächst im saudischen Königshaus der Widerstand gegen Kronprinz Mohammed bin Salman (MBS). Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, treffen mehrere Mitglieder des Hauses al-Saud Vorbereitungen, um zu verhindern, dass Bin Salman König werde.

Dutzende Prinzen und Cousins aus mächtigen Zweigen der Familie al-Saud seien für eine Änderung der Thronfolge. Sie würden aber nicht handeln, solange König Salman – der 82 Jahre alte Vater des Kronprinzen – noch am Leben sei. Ihnen sei klar, dass sich Salman kaum gegen seinen Lieblingssohn stellen würde.

Prinz Ahmed bin Abdulasis: Er könnte die Nachfolge von König Salman antreten

Dieser ist allerdings inzwischen schwer belastet. Denn der US-Geheimdienst CIA hält Bin Salman nach Angaben aus Regierungskreisen in Washington für den Auftraggeber der Ermordung Kashoggis.

Eine größere Zahl anderer Familienmitglieder berät nunmehr über die Möglichkeit, dass nach dem Tod des Königs dessen jüngerer Bruder, Prinz Ahmed bin Abdulasis, den Thron besteigen könnte. Der 76-Jährige was fast 40 Jahre lang stellvertretender Innenminister und ist Salmans einziger überlebender Vollbruder. Er hätte die Unterstützung der Familie, des Sicherheitsapparates und einiger westlicher Länder, sagte ein saudischer Insider.

Prinz Ahmed war im Oktober nach einem zweieinhalbmonatigen Auslandsaufenthalt nach Riad zurückgekehrt. Während seiner Reise schien er die saudische Führung zu kritisieren, als er in London auf Demonstranten einging, die den Sturz des Hauses al-Saud forderten.

Prinz Ahmed sei zudem eines von nur drei Mitgliedern des Familienrates gewesen, die 2017 die Ernennung Bin Salmans zum Kronprinzen ablehnten, berichteten zwei Insider damals. Weder von Prinz Ahmed noch von der Führung in Riad gab es zu diesen Gerüchten eine Stellungnahme.

Zum Haus Al-Saud zählen Hunderte Prinzen. Im Gegensatz zu traditionellen europäischen Monarchien geht der Königstitel in Saudiarabien aber nicht automatisch vom Vater auf den ältesten Sohn über. Stattdessen schreiben die Stammestraditionen vor, dass der König und hochrangige Mitglieder jedes Familienzweiges denjenigen als Nachfolger auswählen, der ihnen am Besten geeignet erscheint.

Hochrangigen US-Vertreter haben in den vergangenen Wochen angedeutet, dass sie Prinz Ahmed als potenziellen Nachfolger Salmans unterstüzen würden, sagen saudische Insider. Sie zeigten sich zugleich zuversichtlich, dass Prinz Ahmed keine der sozialen oder wirtschaftlichen Reformen Bin Salmans rückgängig machen und bestehende Rüstungsverträge einhalten würde.

Deutsche Bundesbank warnt vor Bankenkrise

Im Finanzstabilitätsbericht der deutschen Bundesbank wird vor zunehmenden Risiken gewarnt. Diese liegen zum einen bei ausfallsgefährdeten Krediten, deren Zahl steigen dürfte.  Zum anderen sind die Preise in Bereichen wie Immobilien schon sehr hoch gestiegen. Und schließlich würden auch steigende Zinsen Verwundbarkeiten im Finanzsystem offen legen.

Quelle: dpa, zdf

Deutsche Bundesbank in Frankfurt am Main: Deutliche Warnungen vor steigenden Risiken in der Wirtschaft (Foto: dpa)

17.11.2018. „Die Abwärtsrisiken sind gestiegen“, sagte Claudia M. Buch, die Vizepräsidentin der Deutschen Bundesbank, bei der Präsentation des Finanzstabilitätsberichtes. Es war ein Hinweis darauf, dass schwächelnde Exporte das deutsche Bruttoinlandsprodukt um 0,2 Prozent im vergangenen Quartal schrumpfen ließen. Daran dürfte neben schwächelnden Absätzen der Autoindustrie auch der Handelskonflikt zwischen den USA und China seinen Anteil haben.

Drei Risiken sind es vor allem, die die Währungshüter und Bankenaufseher ausmachen: Zum einen könnten die Banken ihre Kreditrisiken unterschätzen; zum anderen sieht die Bundesbank die Preise in einzelnen Bereichen der Märkte – beispielsweise bei Immobilien – als zu hoch an. Preise für Häuser und Wohnungen halten die Bundesbanker in Städten für zwischen 15 und 30 Prozent überbewertet. Und drittens drohten auch Risiken im Zusammenhang mit der Zinsentwicklung im Euroraum. „Wenn diese Risiken und die damit verbundenen Korrekturen an den Märkten einsetzen würden, würde das eben auch die Verwundbarkeit im Finanzsystem offen legen“.

 Besser gewappnet für Gegenwind

Zwar stünden die deutschen Banken deutlich stabiler da als zu Zeiten der letzten Krise. Denn wie von den Bankenaufsichten gefordert, haben sie bereits ihre Eigenkapitalquote erhöht, um künftig besser gewappnet zu sein. Dennoch könnten diese Puffer schnell schwinden, warnte der für Banken und Finanzaufsicht zuständige Bundsbank-Vorstand Joachim Wuermeling.

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Deswegen appellieren die Bankenaufseher an die Finanzinstitute, ihre Widerstandskraft zu stärken und die Risiken nicht zu unterschätzen – gerade in Zeiten, wo Wolken am konjunkturellen Himmel aufziehen. „Deswegen lautet unsere permanente Aufforderung an die Banken, nicht nachzulassen in den Anstrengungen, ihre Robustheit zu stärken“, sagte Wuermeling.

Kreditrisiken systematisch unterschätzt?

Sorge bereitet der Bundesbank, dass Finanzinstitute in der guten wirtschaftlichen Lage die zukünftigen Kreditrisiken systematisch unterschätzen könnten. Das Problem sieht die Bundesbank dabei als eine Folge des am längsten anhaltenden Aufschwungs mindestens seit der Wiedervereinigung – der könnte manche Bank bei der Kreditvergabe allzu sorglos machen.

Wenn aber Banken in der Folge Kreditrisiken auf diese Weise unterschätzen, birgt das umso mehr Potenzial für böse Überraschungen. Dann würden sich die Finanzinstitute schließlich gezwungen sehen, ihre Kreditvergabe einzuschränken. Und das wiederum kann einen Konjunkturabschwung verstärken, weil Verbraucher und Unternehmen auf weniger Geld für Investitionen zurückgreifen können.

Zickenkrieg im Weißen Haus: Melania Trump feuert Top-Beraterin

Melania Trump hat die Entlassung der stellvertretenden Sicherheitsberaterin Mira Ricardel durchgesetzt. Dass sich eine First Lady in Personalfragen einmischt, ist höchst ungewöhnlich. Die Ehefrau des Präsidenten scheint Gefallen daran zu finden.

Quelle: Neue Zürcher Zeitung

14.11.2018. Die First Lady der USA soll wegen organisatorischer Fragen rund um ihre erste Solo-Auslandsreise, während der sie unter anderem am 6. Oktober 2018 Kairo besuchte, mit der stellvertretenden Sicherheitsberaterin aneinandergeraten sein. Am Dienstag ist Ricardel entlassen worden.

Wurde auf Wunsch der First Lady gefeuert: Mira Ricardel. (Bild: R.D. Ward / U.S. Department of Defense)

Die Sprecherin von Melania Trump, Stephanie Grisham, teilte in Washington mit: „Es ist die Auffassung des Büros der First Lady, dass sie es nicht länger verdient, für das Weisse Haus zu arbeiten.“ Der Hinauswurf ist laut CNN mittlerweile vollzogen.

Trump habe Ricardel ein paar Tage Zeit gegeben, ihre Sachen zusammenzupacken, heisst es. Es war der aussenpolitischen Hardlinerin nur gerade sieben Monate vergönnt, als Stellvertreterin des Sicherheitsberaters John Bolton zu arbeiten.

Ricardel soll während Melania Trumps Afrika-Reise – der ersten Solo-Tour der First Lady – mit deren Mitarbeitern aneinandergeraten sein. Es sei dabei um die Sitzordnung im Flugzeug und die Verwendung von Mitteln des präsidialen Sicherheitsrats gegangen. Ausserdem wird Ricardel vorgeworfen, mit negativen Geschichten gegen die Ehefrau des Präsidenten intrigiert zu haben.

Die Beraterin mit kroatischen Wurzeln wird als Frau mit unduldsamem Naturell beschrieben. Sie habe sich in kurzer Zeit eine imposante Reihe von Feinden geschaffen. Nicht nur pflegte sie Untergebene anzuschreien, sie habe auch Kollegen schikaniert und ihnen mit vertraulichen Aussagen gegenüber der Presse geschadet. Ehemalige Kollegen, die ihr wohlgesinnt sind, bezeichnen Ricardel dagegen als „starke Persönlichkeit“.

Dass sie nicht nur nach unten getreten hat zeigt jedenfalls die Tatsache, dass sie sich mit Schwergewichten in der Administration wie dem Stabschef John Kelly und mit Verteidigungsminister James Mattis anlegte. Den Todesstoss versetzte ihr nun aber die First Lady.

Melania Trump hält sich mit öffentlichen Stellungnahmen üblicherweise zurück. Sie hätte ihren Mann auch diskret zur Entlassung Ricardels bringen können. Im Oktober bahnte sich aber bereits eine Abkehr von der Diskretion an. Gegenüber ABC News erklärte sie sogar öffentlich, dass gewisse Leute für ihren Mann arbeiteten, denen sie nicht traute. „Einige von ihnen arbeiten jetzt nicht mehr dort“, fügte sie hinzu.

Riesiger Finanzbetrug belastet Goldman Sachs

Die weltgrößte US-Investmentbank Goldman Sachs hat einen der schlimmsten Skandale in ihrer Geschichte zu bewältigen. Es geht um eine internationalen Milliardenbetrug, von dem die Ermittler behaupten, er sei von einem extravaganten Finanzier mit einer Vorliebe für Hollywood veranlasst und mit Hilfe der Wall Street-Bank durchgeführt worden.

Quelle: New York Times

Goldman Sachs Headquarter in New York: Nach 2008 steht die Investmentbank erneut im Visier der Staatsanwälte

02.11.2018.  Die New Yorker Staatsanwaltschaft untersucht eine mutmaßliche Veruntreuung von Milliarden Dollar durch einen staatlichen Investmentfonds in Malaysia. Eine maßgebliche Rolle spielte dabei die US-Investmentbank Goldman Sachs. Ein ehemaliger Goldman-Banker hat bereits gestanden. Gegen einen Zweiten wird wegen Bestechung und Geldwäsche ermittelt.

Gegen den malaysischen Geschäftsmann Jho Low hat die Staatsanwaltschaft bereits Anklage erhoben. Er soll einen Teil des Geldes gestohlen und viele Millionen Dollar für Geschenke an Prominente wie den Schauspieler Leonardo DiCaprio und das Model Miranda Kerr ausgegeben haben. Mit dem Geld wurde u.a. ein Picasso-Gemälde ebenso gekauft wie Diamant-Halsketten und Birkin-Taschen. Auch in die Finanzierung des Hollywood-Blockbusters „The Wolf of Wall Street“, in dem DiCaprio die Hauptrolle spielte, soll Geld geflossen sein.

Najib Razak, der ehemalige malaysische Premierminister, der den Staatsfonds gegründet und beaufsichtigt hatte, verlor wegen des Skandals seine Wiederwahl. Nach Darstellung der amerikanischen Staatsanwaltschaft sind 731 Millionen Dollar des fehlenden Geldes auf seinen eigenen Bankkonten gelandet.

Hässliches Bild von der Investmentbank

Die Klageschrift der Staatsanwälte in Brooklyn zeichnet ein hässliches Bild der Investmentbank. Sie hat maßgeblich dazu beigetragen, Geld für den staatlichen Entwicklungsfonds „1Malaysia Development Berhad“ (1MDB) zu sammeln. Laut Gerichtsdokumenten zahlten ehemalige Goldman-Mitarbeiter Bestechungsgelder und Schmiergelder an ausländische Staatsoberhäupter, um Deals in Höhe von 6 Milliarden US-Dollar zu ermöglichen, die 600 Millionen USD an Gebühren einbrachten.

Die Behörden teilten mit, dass mindestens ein hochrangiger Angestellter im asiatischen Geschäftsbereich der Bank von dem System Kenntnis hatte. Es dürfte sich dabei um Andrea Vella handeln, den Co-Geschäftsführer des asiatischen Investmentbanking-Geschäfts von Goldman Sachs.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hat sich Tim Leissner, ein ehemaliger Goldman-Investmentbanker, der jahrelang Jho Low umworben hatte, im August schuldig bekannt, an der Bestechung und der Geldwäsche beteiligt zu sein. Er verließ die Bank im Jahr 2016, nachdem der Skandal zum ersten Mal ruchbar wurde. Sein ehemaliger Stellvertreter Roger Ng wurde in Malaysia festgenommen.

Gefoltert und dann lebend in 7 Minuten zerstückelt

Die Ermordung des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi im Konsulat Saudi Arabiens in Istanbul schlägt international noch immer hohe Wellen. Der gleichfalls gefährdete Sohn des Kolumnisten der New York Times durfte nach Aufhebung einer Ausreisesperre erst vor wenigen Tagen das Königreich Saudi Arabien verlassen. Es verdichten sich die Verdachtsmomente, dass Kronprinz Mohammed bin Salman den Mord befohlen hatte.

Salah Khashoggi musste dem Kronprinzen in Riad in einer höchstwahrscheilich inszenierten Begegnung sogar die Hand reichen

31.10.2018. „Salah und seine Familie befinden sich jetzt in einem Flugzeug nach Washington (DC)“, sagte Sarah Leah Whitson von der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch der Nachrichtenagentur AFP vor einigen Tagen. Die internationale Aufmerksamkeit dürfte seine Lebensrettung gewesen sein.

Unterdessen hatte die saudi-arabische Generalstaatsanwaltschaft im Fall Khashoggi unter Berufung auf die türkischen Ermittlungen erstmals von einer möglicherweise vorsätzlichen Tötung gesprochen. Nach türkischen Angaben waren saudi-arabische Agenten die Täter.

Saudi-Arabiens Kronprinz Mohammed bin Salman wird verdächtigt, die Ermordung des unbequemen kritischen Journalisten angeordnet zu haben. Das Europäische Parlament hielt es in einer Entschließung für „sehr unwahrscheinlich“, dass der Einsatz im Konsulat „ohne sein Wissen oder seine Kontrolle“ stattgefunden habe.

Im saudi-arabischen Konsulat verschollen

Jamal Khashoggi hatte Anfang Oktober in Istanbul das saudische Konsulat aufgesucht, um Papiere für seine Heirat mit einer türkischen Staatsbürgerin zu holen. Videos zeigen sein Eintreffen im Konsulat. Seine Braut  wartete bis Mitternacht. Doch der Journalist, ein Kolumnist der New York Times, kam nicht mehr heraus. 15 zuvor eingeflogene Agenten aus Saudi Arabien hatten ihn offenbar ermordet.

Eine türkische Quelle, die eine Audioaufnahme der letzten Momente des saudischen Journalisten gehört hatte, berichtete Grauenhaftes. Khashoggi wurde demnach aus dem Büro des Generalkonsuls auf den Tisch seines Arbeitszimmers geschleppt und dort gefoltert. Es sollen deutliche Schreie zu hören gewesen sein. Das Schreien habe erst aufgehört, als Khashoggi eine nicht näher benannte Substanz injiziert wurde.

Mord soll sieben Minuten gedauert haben

Khashoggis Körper soll auf einem Tisch im Arbeitszimmer mit einer Kettensäge zerstückelt worden sein, während er noch am Leben war, so die Quelle weiter. Erst nach sieben Minuten soll der Todeskampf vorbei gewesen sein. „Sie waren gekommen, um ihn zu töten“, sagte der Informant einem Nachrichtenportal.

Die „New York Times“ schrieb unter Berufung auf Gesichtserkennung, Profile in den sozialen Netzwerken, Medienberichte und geleakte saudische Regierungsdokumente, dass mehrere der von der Türkei identifizierten Verdächtigen aus dem direkten Umfeld des saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman stammten.

Verdächtiger auf dem nächsten Umfeld des Kronprinzen

Ein Verdächtiger sei mehrfach gesehen worden, wie er mit dem Kronprinzen aus Flugzeugen in Paris und Madrid gestiegen sei. Zudem sei er beim Wachestehen während seiner Besuche in diesem Jahr in Houston, Boston und bei den Vereinten Nationen fotografiert worden.

Nach den USA hatten auch die Außenminister der G-7-Staaten und die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini vom Königreich Saudi Arabien Aufklärung verlangt. Die blieb bisher aus.

In einer gemeinsamen Erklärung hieß es pflichtschuldigst, die Verantwortlichen für sein Verschwinden müssten zur Rechenschaft gezogen werden. Man setze auf die Zusammenarbeit der Türkei und Saudi-Arabiens und hoffe darauf, dass das Königreich eine „gründliche, glaubwürdige, transparente und sofortige Ermittlung“ vornehme. Zu den G-7-Staaten gehören die USA, Großbritannien, Frankreich, Kanada, Deutschland, Japan und Italien. Es ist allerdings kaum anzunehmen, dass der Kronprinz sich selber bezichtigen wird.

 

Steuertricks: Trump mit acht Jahren Millionär

US-Präsident Donald Trump soll seinen Eltern bei umfangreichen Steuerhinterziehungen geholfen haben. Und das schon im Kindesalter. Er und seine vier Geschwister haben solcherart angeblich mehr als eine Milliarde US-Dollar erhalten. Hinzu kam ein umfangreicher Immobilienbesitz.

Quelle: New York Times, Die Welt

05.10.2018. US-Präsident Donald Trump dürfte bereits im Alter von drei Jahren nach heutigem Wert 200.000 Dollar pro Jahr eingenommen haben. Im Alter von acht Jahren war er demnach bereits Millionär.

Donald J. mit seinem Vater, Fred C. Trump, im Jahr 1988: Handshake nach gelungenen Steuer-Deals

Kurz nach seinem Hochschulabschluss habe Trump dann eine Million Dollar pro Jahr von seinem Vater erhalten, berichtete die New York Times. In seinen Vierzigern und Fünfzigern soll diese Summe mehr als fünf Millionen Dollar betragen haben.

Das ist nur eine Facette der dubiosen Steuerpraktiken der Familie, die nun von der NYT publiziert werden. Die Zeitung beruft sich dabei auf Steuerunterlagen. Wie sie dazu kam, wird verschwiegen.

Bei den Vorwürfen geht es um Schenkungen von Trumps Eltern – dem Immobilienmagnaten Fred Trump und seiner Frau Mary – an ihre Kinder. Donald Trump empfing dem Bericht zufolge sehr viel mehr Geld von seinem Vater, als er bisher angegeben hatte.

Insgesamt sollen die Eltern ihren fünf Kindern mehr als eine Milliarde Dollar überschrieben haben. Allein Donald soll laut „New York Times“ über die Jahre nach heutigem Wert 413 Millionen Dollar (358 Millionen Euro) bekommen haben. Darauf wären laut „NYT“ aber weit mehr als die rund 52 Millionen Dollar an Steuern fällig gewesen, die der Finanzbehörde überwiesen wurden.

„Die Steuerbehörde überprüft die Vorwürfe im Artikel der ‚New York Times‘ und verfolgt energisch alle angemessenen Ermittlungswege“, sagte ein Behördensprecher der Nachrichtenagentur AFP. Dabei geht es auch darum, dass Donald Trump und seine Geschwister unter anderem eine Scheinfirma gegründet haben sollen, um die Zahlungen zu verschleiern. Die Familie soll zudem unrechtmäßige Steuerabschläge in Millionenhöhe vorgenommen haben.

Der heutige US-Präsident soll seinen 1999 und 2000 verstorbenen Eltern auch geholfen haben, ihren Immobilienbesitz kleinzurechnen und so Steuern zu sparen. Fred Trump übergab den Großteil seines Immobilienimperiums eineinhalb Jahre vor seinem Tod an seine Kinder.

Der Besitz wurde laut „NYT“ auf nur 41,4 Millionen Dollar geschätzt, in den folgenden zehn Jahren jedoch für mehr als das 16-fache verkauft.

Trumps Anwalt Charles Harder bezeichnete den „NYT“-Bericht als „100 Prozent falsch und höchst verleumderisch“. Es habe weder Betrug noch Steuerhinterziehung gegeben. Außerdem habe sich der heutige US-Präsident damals so gut wie gar nicht um die Finanzangelegenheiten gekümmert. Dies hätten Verwandte und Finanzexperten übernommen.

Auch die Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Sanders, wies die Vorwürfe zurück – und forderte die „New York Times“ zu einer Entschuldigung auf.

Anders als seine Vorgänger hat Präsident Trump sich bisher geweigert, seine Steuerbescheide zu veröffentlichen. Mit Verweis auf Steuerexperten schrieb die „NYT“, dass Trump wegen der jetzt veröffentlichten Geschichte wahrscheinlich keine strafrechtliche Verfolgung fürchten müsse. Allerdings könnte er zu einem Bußgeld wegen der Beihilfe zur Steuerhinterziehung verdonnert werden.